 Entscheidendes Rennen für das Fiat Yamaha Team in Donington
Das Fiat Yamaha Team tritt eine weitere zermürbende Reise über Land und mehr an, dieses Mal geht es von Spanien nach England, das erste von drei Rennen in Nordeuropa. Donington Park ist der achte Lauf des MotoGP, gefolgt von Assen und dem Sachsenring. Rossi und Edwards werden in den nächsten Wochen Siegen wollen, beide haben eine beeindruckende Bilanz in Europa, Rossi gewann sieben Grand Prix in Donington und jeweils Fünf in Assen und auf dem Sachsenring. Rossis vorrangiges Ziel ist es, den Vorsprung des WM-Führenden Casey Stoner schrumpfen und bald verschwinden zu lassen, derzeit beträgt dieser nämlich 14 Punkte. Die Optik des Donington Park ist ein dramatisches Erlebnis, wie ein riesiges Amphitheater und die Strecke verlangt den Fahrern auch einiges ab. Besonders die harten Bremszonen am Ende der Strecke verlangen den Motorrädern und Fahrern einiges ab und die Teams müssen ein Setup finden, welches zwischen Agilität und Stabilität schwebt. Valentino Rossi –„Mein zweiter Heim Grand Prix“ Valentino Rossi macht sich nach Donington von seine Heimatstadt London auf den Weg, hier lebt der 28 Jährige seit 2000 und hat sich schon eine beachtliche Fangemeinde aufgebaut, die ihm hier auf dem Weg zu sieben Siegen zugejubelt haben. „Donington ist immer mein zweiter Heim Grand Prix, da ich in London ziemlich in der Nähe wohne,“ so Rossi. „Es ist eine meiner Lieblingsstrecken und ich bin hier fantastische Rennen gefahren, eingeschlossen mein erster Sieg in der 500ccm Klasse im Jahr 2000, nach einem großartigen Kampf mit Jeremy McWilliams und Kenny Roberts. Letztes Jahr konnte ich trotz meiner Verletzung nach dem Problem in Assen den zweiten Platz behaupten, was denke ich ein sehr gutes Ergebnis war.“ „Dieses Jahr wird es mit Sicherheit sehr hart werden, da Stoner und Pedrosa zur Zeit sehr gut fahren, es wird bestimmt ein sehr spannendes Rennen werden. Es ist auf jeden Fall eine tolle Strecke, die Gerade ist nicht zu lang und die Fans sind wundervoll, wir werden also hoffentlich wieder gewinnen!“
Colin Edwards –„Das Positive sehen“ Es waren schwierige Wochen für Colin Edwards, der Amerikaner hatte immer wieder Probleme sich auf seiner YZR-M1 Wohlzufühlen, ständig verfolgt vom Pech. Nach dem er die letzten Rennen immer noch knapp unter die ersten Zehn gefahren ist, ist es für den Texaner enorm wichtig, an diesem Wochenende ein gutes Resultat zu erreichen um Selbstvertrauen für seinen Heim Grand Prix in Laguna Seca aufzubauen. „Ich hatte sehr viel mehr Erwartungen an diese Saison, als die Resultate gerade zeigen,“ kommentierte Edwards. Nach unseren ersten Tests habe ich eigentlich erwartet, immer unter die besten Fünf fahren zu können, aber das was nun dabei heraus gekommen ist, ist ein wenig entmutigend. Ich denke mir immer, ich ziehe am besten das positivste aus diesen ganzen Wochenenden und versuche zu lernen wo es nur geht. Donington mochte ich schon immer, hier haben wir die Chance die Dinge umzudrehen, hier habe ich in meinen Tagen in der Superbike WM einige Rennen gewonnen.“ „Ich habe nichts außer große Hoffnung in Donington, ich kenne die Strecke wie meine Westentasche und sehe das ganze Positiv. Soweit es mich betrifft, werde ich den Rest des Jahres damit verbringen, Rennen zu gewinnen. Rennen zu gewinnen war mein Ziel im März und ist es auch jetzt noch, trotz der letzten Ergebnisse. Ich weiß das wir das Zeug dazu haben und ich denke das Donington und Assen gute Möglichkeiten sind, dies auch zu zeigen.“
Davide Brivio –„Eine tolle Strecke“ Fiat Yamaha Team Direktor Davide Brivio führt sein Gefolge gut gelaunt nach England, nach einer Top Performance von Rossi und erfreulichen Reifentests mit Michelin. Nach dem Rossi den Sieg in Catalunya um knappe 0.069 Sekunden verpasst hat, ist Brivio bewusst, das jeder kleine Schritt einen riesigen Unterschied in Donington machen kann. „Donington war schon immer eine gute Strecke für beide unsere Fahrer, wir haben große Hoffnungen,“ so Brivio. „Unglücklicher Weise hat es letztes Jahr für Valentino nicht gereicht, nach seiner Verletzung in Assen, aber wir wollen ihn zurück aufs Podium bringen, auch wenn es nicht leicht wird. Unsere Konkurrenten sind sehr stark und wir müssen immer hart arbeiten um Konkurrenzfähig zu bleiben, am Sonntag werden wir sehen was dabei heraus kommt.“ „Wir hatten einen guten Reifentest in Barcelona nach dem Rennen, Andrew Pitt hat einige Runden gedreht und uns wertvolle Informationen gegeben. Wir werden wohl einige Reifen mit nach Donington nehmen und hoffen, das sie uns weiter bringen werden. Auf diesem hohen Niveau geht es darum kleine Schritte zu machen, sie machen den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage. Wir haben noch nicht einmal Halbzeit, es liegt noch ein weiter Weg vor uns und wir werden weiter kämpfen.!“
Quelle: Pressemitteilung
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